Wer ein öffentliches Schwimmbad, egal ob Freibad, Hallenbad oder Kombibad sanieren oder neu errichten will, muss sich zwangsläufig mit der Frage befassen, wie sollen/können die Bürger künftig versorgt werden.

Im Falle einer Sanierung wendet man sich häufig an erfahrene Schwimmbadplaner und beauftragt diese mit einer Machbarkeitsstudie. Im Rahmen dieser Aufgabe wird in der Regel ein Sanierungskonzept erarbeitet, nach dem das bestehende Schwimmbad – in der Regel so wie vorhanden – saniert werden kann. Bedingt durch die vielen anderen Aufgaben, die der öffentliche Auftraggeber auch noch zu leisten hat, gibt sich dieser meist damit zufrieden, wenn die drängendsten Probleme behandelt wurden.

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  • einer bedarfs- und nachfragegerechten Versorgung,
  • der notwendigen Optimierung des Betriebes und der Betriebsabläufe (Funktionen),
  • der mittel- und langfristigen baulichen und anlagentechnischen Notwendigkeiten

führt sehr häufig dazu, dass die Aufwendungen für die Sanierung und die Kosten für den Betrieb des Bades häufig unzureichend – meist erheblich zu gering – ermittelt werden und ggf. wirtschaftlich sinnvolle Planungsansätze unbeachtet bleiben.

Selbst bei einer gewünschten Neuerrichtung eines Schwimmbades oder einem Ersatzbau wird immer noch viel zu häufig unzureichend beraten.

Eine hinreichende Beratung – egal ob Sanierung oder Neuerrichtung – sollte immer mit einer umfänglichen Bedarfsanalyse als Grundlage der dann durchzuführenden Bedarfsplanung beginnen.

Im Rahmen der Bedarfsplanung  wird dann abgewogen und vereinbart wie künftig versorgt werden soll und welche Angebotsschwerpunkte sich für den Bauherren am sinnvollsten erweisen. Danach wird das Flächenprogramm festgelegt, die Grundstücksfrage geklärt und bestimmt, wie im Hinblick auf die Lebenszykluskosten am wirtschaftlichsten gebaut werden soll.

Sodann ist eine erste Prognose der Investition und der Betriebskosten, die innerhalb des Lebenszyklusses die Investition um ein vielfaches übertrifft, möglich.

Nun könnte ein Vergabeverfahren oder erste Planungsansätze – ggf. unter Hinzuziehung weiterer Fachplaner – erarbeitet werden, so dass die Projektidee für alle Entscheider ein Gesicht bekommt. Damit sind die Investition und Folgekosten (Betriebsergebnis I und II) weiter verifiziert.

Kontakt

protec ingenieure
Johannes Ollmann
     (Dipl.-Ing.)
Hans-Schweiner-Str. 29
74076 Heilbronn

E-Mail: info@protec-ing.de

Tel:   07131 2665270
Fax:  07131 2665272

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